Tun, was einem gut tut!

Jedem tut etwas anderes gut. Für den einen ist es eine Massage, die wahre Wunder vollbringt, der andere wünscht sich ein heißes, duftendes Vollbad. Einer will an die frische Luft und braucht Bewegung, der nächste findet den Ausgleich bei Yoga und Atemübungen. Genauso wie jeder Mensch ist natürlich auch jede Situation verschieden. An manchen Abenden brauchen wir Ruhe für die Seele, an manchen wünschen wir uns Ansprache, um erlebtes verarbeiten zu können.Jeder hat da sein ganz eigenen Wellness-Sets!

Die Kunst bei alledem ist nun, immer einen guten Draht zu sich selbst zu haben. In sich hinzuspüren – was brauche ich heute! Was will ich heute, was tut mir gut? Ist es die Wanne oder eine Runde Joggen? Braucht man Magen heut etwas leichtes oder fehlt mir Energie und ist mir nach Kohlehydrate? Wer seinen Körper gut kennt und verstehen gelernt hat, wird spüren was er braucht! Immer wieder kurz innehalten und sich kurz bewusst machen, was für einen selbst wohl gerade das beste ist, darauf kommt es an. Eine der wichtigsten Methoden, um langfristig Stress zu vermeiden und Wohlbefinden zu erreichen.

Neue Jogginschuhe – den Gelenken zuliebe!

Wann sollte man sich neue Joggingschuhe kaufen? Wenn sie Löcher bekommen oder wenn sie einfach nicht mehr gut aussehen? Eher weniger. In diesem Falle geht es nicht um Mode, sondern wirklich um die eigene Gesundheit. Laufschuhe die schon einige Jahre oder eine Menge Kilometer auf dem Buckel haben, können die Stöße beim Laufen nicht mehr ausreichend oder gar nicht mehr abfedern und so geht es direkt auf die Gelenke, besonders auf die Knie.

Es lässt sich nicht sagen, wieviele Monate man einen Laufschuh haben kann. Denn natürlich hängt das entscheidend mit dem Maß der Nutzung zusammen. Deshalb sollte man immer mal wieder ein Auge auf die Schuhe werfen und auch bewusst kontrollieren wie es sich beim Laufen anfühlt. Sind an der Sohle kleine Risse zu erkennen, Stellen an welchen das Material zusammengeschoben wurde oder sind die Sohlen gar nicht mehr eben, sondern an bestimmten Stellen eingedrückt, dann ist es definitiv Zeit für Neue! Genauso ist dies der Fall, wenn man spürt, dass das Material der Sohle nicht mehr abfedert und es sich anfühlt als würde man direkt auf der Straße laufen.  Auch dann ist es schon höchste Zeit sich schnell neue Schuhe zu besorgen! Hier sollte man auf keinen Fall sparen. Das wäre das falsche Ende, das spätestens in ein paar Jahren mit Knieschmerzen bezahlt werden muss!

Symbolisches Selbstbewusstsein!

Schon oft habe ich mit dem Gedanken gespielt mir ein Tatoo stechen zu lassen. Bisher ist es aber nie dazu gekommen. Einmal habe ich keine geeignete Stelle gefunden, dann waren mir die Zeichen wieder nicht passend genug. Das Tatoo sollte meiner Ansicht auch wirklich etwas darstellen, dass einem das ganze Leben etwas bedeutet.Dann hat es auch wenn es im Alter optisch nicht mehr so ansprechend ist, noch seinen “Grund”.

Für mich war dies immer der Begriff “Selbstbewusstsein”. Daher habe ich immer nach Symbolen gesucht, die diesen Begriff gut verkörpern oder darstellen. Leider bin ich da bisher auf nichts passendes gestosesn. Inzwischen neige ich allerdings dazu ein Symbol zu nehmen, dass diesen Begriff eben für mich verkörpert. Für mich ist das derzeit der Kranich. Auch vielen verschiedenen Gründen, erscheint mir dieser Zugvogel sehr passend für das was ich darstellen möchte. Natürlich könnte ich auch einen Falke oder einen Kolibri wählen und das Gleiche in das Bild hineininterpretieren. Das ist am Ende auch gleich. Hauptsache für einen selbst ist die Bedeutung schlüssig und man ist sich sicher, dass man es sich nicht in ein paar Tagen anders überlegt hat. Dann wird es nämlich schwierig…

Fluorid ist NICHT gesund!

Schon früher hatte ich mal eine Wissenschafts-Sendung gesehen die den Stoff Fluorid zumindest stark in Frage gestellt hat. Wir kennen Fluorid insbesondere aus Trinkwasser und von der Zahnpasta. Insbesondere Zahnpasta mit Fluorid wurde als gesund und Zähnestärkend beworben! Richtig hervorgehoben haben es viele Firmen “mit Fluorid”. Also muss es doch eine gute Wirkung haben, oder?

Nein hat es nicht. Eben habe ich wieder einen sehr kritischen Artikel dazu gelesen und alle neueren Studien zeigen eben, dass Fuorid zwar die Zähne härter macht, aber auch gleichzeitig die Elastizität veringert und dadurch Knochen und Zähne schneller brüchig werden. Hohe Dosen von Fuorid, die zum Beispiel bei Arbeitern in Aluminiumwerken gemessen wurden, sind sogar hochgiftig für den menschlichen Organismus. Auch alle Versuche in den USA Trinkwasser mit Fuorid anzureichern, um die Kariesquote zu senken, sind offiziell gescheitert und wurden abgebrochen. Stattdessen deuten nun immer mehr Erkenntnisse darauf hin, dass Fluorid zum einen kerbserregend ist (zum Beispiel werden durch dieses fluoridhaltige Zahnpaste viele Krebsarten im Mundraum gefördert) und zum anderen Schilddrüsenerkrankungen auslösen kann. Ironisch gesagt: dann bin ich mal froh dass meine Schilddrüsentabletten direkt neben der Zahnpasta stehen – ich bin also bestens gerüstet! ;-) :-( Zum Glück gibt es aber auch Zahncreme ohne Fluorid!

..auch einige besonders teure und Öko-Produkte sind dabei. Hier wird wohl noch davon ausgegangen dass Fluorid gesundheitsfördernd ist!

Sport als Auslgeich!

Sport ist gesund, das wissen inzwischen alle. Aber welcher, wieviel und wie oft? An sich gilt: Haupsache Bewegung und nicht übertreiben, aber sonst ist jeder Sport gesund. Ob laufen, schwimmen, tanzen, wandern oder kite-surfen. Wichtig ist wie gesagt, dass man es nicht übertreibt, denn zuviel Sport kann bekanntermaßen natürlich auch schädlich sein. Und es sollte einem Spass machen. Sich ständig zu etwas zu zwingen, was einem keinen Spass macht, bringt auch nicht den erhofften Nutzen und den Ausgleich den man sich wünscht. Man erreicht damit vielleicht dass die Muskeln mechanisch gestärkt werden, aber der seelische, psychische Effekt, die Glückgefühle die wir beim und nach dem Sport erleben können, bleiben dann aus. Ein Freund beispielsweise macht viel Sport und hat auch Spass dabei – außer wenn er zum Golf geht. Jedesmal wenn er mit seinem Golfbag nach Hause kommt, ist die Laune ganz im Keller. Golf ist eben ein sehr schwer zu erlernender Sport und er ärgert sich jedesmal maßlos darüber, dass er nicht besser wird. In diesem Fall würde ich Sport nicht als gesund bezeichnen. Statt sich zu entspannen, los zu lassen und seinen eigenen Körper zu spüren, verkrampft man sich und fühlt sich anschließend schlechter statt besser. Man sollte also eine Sportart finden, die einem Spass macht! Und eine solche gibt es wirklich für jeden! Probieren sie nur ein paar aus und Sie werden das Richtige für sich finden!

Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)

Schilddrüsenstörungen sind ziemlich verbreitet, besonders im Süden der Republik, weil dort angeblich noch heute Jodmangel verbreitet ist. Regiert man dann nicht rechzeitg darauf, bekommt man einen unschönen Kropf. Doch heute kann man mit Schilddrüsenstörungen erleichtender Weise gut umgehen. Die betroffenen Personen müssen zwar meist ihr Leben lang Medikamente schlucken, aber die sind in der richtigen Dosierung kaum mit Nebenwirkungen verbunden und soweit gut verträglich. Wichtig ist also insbesondere eine Schilddrüsenstörung rechzeitig zu erkennen – bevor man einen Kropf bekommen. Anzeichen können vielfältig sein. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion gehören zu den wichtigsten Zeichen: Gewichtszunahme (ohne Veränderung des Essverhaltens), aufgeschwemmte Haut, Antriebslosikeit, gesteigerte Müdigkeit, gesteigertes Schlafbedürfnis, depressive Verstimmungen, verlansamter Puls, Kälteanfälligkeit, trockene Haut.

Autogenes Training…

Wer ist heutzutage nicht oftmals gestresst? Wahrscheinlich kaum jemand. Was kann man dagegen tun? Es gibt natürlich viele verschiedene Entspannungstechniken, aber jeder muss für sich herausfinden, was ihm wirkich hilft. Es gibt keine Technik, die garantiert für jeden etwas ist. Ein bisschen so wird aber Autogenes Training inzwischen behandelt. Viele Psychologen und Ärzte sind inzwischen überzeugt, Autogenes Training werde einem ganz sicher helfen und schicken ihre Patienten zu Kursen, die inzwischen auch zum großen Teil von den Krankenkassen erstattet werden. Trotzdem reagiert eben jeder Mensch anders auf Reize und es kann genauso sein, dass einen zum Beispiel die Aufforderung “höre auf deinen Atem”, “spüre deinen regelmäßigen Herzschlag” oder “dein linker Arm wird schwer” nicht beruhigen sondern sogar noch verstärkt nervös machen. Dann sollte man sich entweder überlegen doch eine andere Entspannungstechnik auszuprobieren oder man gibt dem autogenen Training etwas länger eine Chance und sieht, ob sich die Wirkung mit der Zeit verändert. Das muss jeder für sich selbst entscheiden und sollte dabei am Besten auf seinen Bauch hören! Ansonsten gibt es noch viel von Hypnose CDs, Anti-Stress-Bälle, Sport, Yoga usw. usw.

Das Pech als Frau…!

Früher als kleines Mädchen habe ich mich immer geweigert zu glauben ich hätte weniger Möglichkeiten als mein Bruder oder meine damals meist männlichen Spielkameraden. Warum auch? Heute sind wir emanzipiert und ich wurde von meiner Mutter sicherlich auch nicht allein zum braven Leben am Herd erzogen. Erst heute, ziemlich spät, beginnt es mir zu dämmern, dass da doch einiges ziemlich andes, viel schwieriger, ist als bei Männern.

Und das liegt nicht nur an unserer Erziehung und Gesellschaft die jungen Mädchen und Frauen auch heute nicht all die Möglichkeiten bietet wie Jungen und Männern. Das liegt auch schlicht und ergreifend an uns selbst. An unserer Psyche und unserem Körper. Warum trauen sich Frauen durch die Bank einfach weniger zu, sind selbstkritischer, vorsichtiger und instabilier? Klar, trifft das nicht auf alle Vertreter dieses Geschlechts zu, aber schaue ich mich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis meiner Generation um, sehe ich es dennoch massenhaft. Auch die Frauen die mehr oder weniger durchsetzungsfähig an einer steilen Karriere basteln, sind ständ von Zweifeln geplagt. Zweifeln nicht gut genug zu sein, Zweifeln zu gut zu sein und damit andere gegen sich aufzuhetzen. Zweifeln nicht stark genug zu sein und Zweifeln zu stark zu sein und damit anderen auf die Füsse zu treten. Das heißt, nicht, dass sie nicht dennoch ihren mal mehr mal weniger steilen Weg nach oben gehen und damit nach außen hin alle dazu veranlassen zu glauben, Frauen gingen heute doch vielfach die gleichen Wege wie Männer. Aber sieht man eben genauer hin, unterscheiden sich diese Wege trotz des gleichen Ergebnisses nach wie vor enorm! Denn die Wege sind gepflastert mit Gefühlen. Guten und schlechten. Einem Rauf und Runter. Das neben den “ganz normalen” Anforderungen des Karrierewegs zu managen, erfordert eben auch ein zusätzliches Maß an Kraft.

Nicht alle Frauen haben dieses Maß an Kraft. Trotzdem sie vielleicht ausreichend Talent, Fleiß, Determination und Willen hätten. Sie sind eben nicht in der Lage ständig den eigenen Zweifeln, den eigenen Unsicherheiten, den eigenen Schwankungen entgegenzutreten.

Früher als kleines Mädchen hätte ich das als Charakterschwäche, als mangelnde Entschiedenheit als feige oder kraftlos interpretiert. Heute, viele oder zumindest einige Jahre später musste ich am eigenen Körper erfahren, dass das so einfach nicht ist. Ich musste lernen, dass die Hormone, die in mir Achterbahn fahren und mich wohl seit Jahren an den Rand der Verzweiflung gebracht haben, mehr Macht in mir ausüben, als mir lieb sein kann. Verächtlich wird auch heute darüber gesprochen: Frauen halten einfach nichs aus, sind dauernd krank, lassen sich von ihren Gefühlen so mitnehmen, haben ständig zickige Zeiten vor ihren Tagen usw. usw. …. Genauso verächtlich habe ich als kleines Mädchen gedacht: “So werde ich nie. Ich bin so rational, mit solcher Gefühlsdusselei gebe ich mich nicht ab.”  Dass es Gefühlsdusselei ist, hatte ich aber natürlich nur gehört und aus dem dummen Geplapper anderer übernommen. Das Geplapper von den Frauen die so sind, weil sie so sein wollen und sich den ganzen Tag nur um Basler Mode & Co kümmern. Heute weiß ich wie schlimm es einem gehen kann wenn die Hormone das Zepter in der Hand haben. Immer wieder tagelang schlaflos. Völlig übermüdet, fix und fertig. Da wird jeder hyper-sensibel. Natürlich ist man so auch jedem Krankheitserreger ausgeliefert. Ein Teufelskreis aus Tränen, Krämpfen, schlaflosen Nächten, Verzweiflung und nur kurzen Pausen die gerade so ausreichen, um sich ein wenig von dem Desaster zu erholen. Da beginnt alles schon wieder von vorne.Was liest man darüber: “Die Ursache der Beschwerden von Frauen mit der starken From von PMS dem sogenannten PMD sind bisher unbekannt. Das Leben der Betroffenen wird durch die vielfachen psychischen und physischen Bescherden oftmals erheblich beeinträchtigt.” So ist man alleingelassen, hilflos mit den Problemen. Findet oft kaum Kraft sich damit auseinanderzusetzten.

Nun leiden natürlich nur circa 5-8% aller Frauen an dieser schweren Form der Hormonstörung. Aber wohl circa 70-80% der Frauen leiden immerhin unter den ganz “normalen” Beschwerden der ganz normalen monatlichen Hormonschwankungen. Und all diese 70-80% der Frauen müssen damit eben auch an jedem anspruchsvollen Tag im Job zurecht kommen. Egal wie schon wieder der Unterleib schmerzt, egal wie blank die Nerven liegen, wie verletztlich man sich fühlt, wie wenig man geschlafen hat, wie schwindlig einem ist oder mit welchen depressiven Ängsten Frau zu kämpfen hat. Da muss man sich halt zusammenreißen und funktionieren. Kann man das nicht. Hat Frau eben Pech gehabt!

Nebenwirkungen!

Jetzt bin ich mir sicher. Ich bilde mir das nicht nur ein. Ich habe heftiges Herzklopfen, ich spüre mein Blut in jedem winkel meines Körpers pulsieren und ich kann aus innerer Ruhelosigkeit keine Minute sill liegen. Und das obwohl es mir doch vor ein paar Stunden noch gut ging? Ich war positiv gestimmt, entspannt und froh bald ins Bett zu gehen und seelig ruhig zu schlafen. Und dann? Warum liege ich jetzt wie ein Häufchen Elend im Bett und nicht zur Ruhe finden.

Ich bin mir jetzt sicher das ist eine Nebenwirkung des 5 htp, das mir eine Hormonärztin verordnet hatte, gerade weil es doch keine Nebenwirkungen hat. Keine Nebenwirkungen? Das hätte mich eigentlich schon stutzig machen sollen. So etwas gibt es einfach nicht! Es hat mich auch gewundert aber es ist doch einfach so schön sich von dieser naiven Aussage einlullen zu lassen. Außerdem tut es doch auch so gut einfach mal jemandem zu glauben, dem Experten, der es schon wissen wird! Nun ja, aber der liegt jetzt natürlich nicht mit mir im Bett und muss das Desaster miterleben, was seine ” keine Nebenwirkungen” anrichten.

Erst dachte ich ja ich bilde mir das ein, aber nachdem mir ein kurzes Googeln bereits unter Wikipedia die Beschreibung meines Zustandes als Nebenwirkungen von 5htp nannte, war ich insofern “beruhigt” als, dass dieser Zustand hier tatsächlich von den Tabletten zu kommen scheint, die mir eigentlich helfen sollten.

Wikipedia:

Bei einer therapeutischen Verwendung können in erster Linie Nebenwirkungen des Magen-Darm-Trakts auftreten. Dazu zählen insbesondere Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Seltener treten Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Palpitation auf. Die Rate peripherer Nebenwirkungen ist bei gleichzeitiger Gabe eines peripheren Decarboxylasehemmers geringer.[5]

Darüber hinaus besteht theoretisch die Möglichkeit, dass L-5-Hydroxytryptophan bei einer Daueranwendung Langzeitschäden verursachen kann, wie sie sonst bei Serotonin produzierenden Tumoren, wie dem Karzinoid zu beobachten sind. Typische dabei auftretende Schäden sind Endokard-Fibrosen des rechten Herzens, die zu Herzinsuffizienz, Trikuspidalinsuffizienz und Pulmonalstenose (letztere Zwei beides Formen von Herzklappenschäden) führen können.[6]

Interessant zu wissen, das “keine Nebenwirkungen” heißt, man kann letztlich als Nebenwirkung an Herzversagen sterben! Aber auch die anderen Nebenwirkungen wie Palpitation, d.h. Herzklopfen und Schlaflosigkeit, sind nicht so geringfügig, dass man sie völlig außer Acht lassen könnte. Aber die gute Ärztin hatte ja nicht einmal gesagt, wie lange ich diese Tabletten nehmen sollte oder dass ich sie konsultieren könne wenn es Probleme gibt. Das war wirklich die schlechteste ärztliche Betreuung die ich je erlebt habe. Und so findet man sich eben dabei wieder, selbst mit diesen ganzen Tabletten zu experementieren und zu sehen was passiert. Wenn ich wenigstens vorher auf einer Party jede Menge Spass gehabt hätte und jetzt unter Nebenwirkungen von den Drogen zitternd im Bett liegen würde. Aber so? Keine positive Wirkung, nur diese grausigen Zustände und dass auch noch ohne dass ich jemand fragen könnte, was ich jetzt machen soll? Hilfloser kann man sich glaube ich kaum fühlen!

Gesund schreiben!

Warum schreibe ich hier eigentlich? Weil ich gut schreiben kann und will dass es alle Welt liest? Nein, sicherlich nicht! Ich kann nicht besonders gut schreiben und ich schreibe eigentlich hauptsächlich für mich selbst. Aber ich denke, schreiben kann heilen. Oder zumindest heilen helfen. Wenn die Gedanken mal wieder unaufhörlich kreisen, kein Ausweg in Sicht ist, kein “Off- Button” zur Verfügung steht, hilft schreiben.

Hippokrates hat nicht umsonst schon vor mehr als 2500 Jahre gesagt: “Für was ich Worte habe, darüber bin ich schon hinweg.” Probleme niederzuschreiben ist fast so wirksam wie darüber zu sprechen. Man spircht sozusagen mit sich selbst darüber. Schreiben und Reden hilft konkretisieren, hilft erkennen, hilft anerkennen, hilft tolerieren, hilft verarbeiten, hilft damit umzugehen. Wer stumm bleibt, frisst in sich hinein, hat kein Ventil, potenziert die Probleme. Ich bin deshalb davon überzeugt, dass schreiben und reden heilen helfen kann!